SCHMITTS Backstube Rhönheitsgebot Visual

Die Rhön ist unsere Schatzkammer, sie ist reich an wertvollen Rohstoffen aus einer ursprünglichen Natur. Bewohnt wird sie von besonders liebenswerten Menschen – den Rhönern.

1. Rhönheitsgebot

Regionalität

Du sollst begehren, deines »Nachbars« Zwetschgen.

Durch Nähe entsteht Vertrauen. Ein gutes Verhältnis zu unseren Lieferanten ist uns wichtig, denn wir möchten wissen, woher unsere Rohstoffe kommen. Das meiste Mehl kommt aus den Mühlen der Region (Cramer Mühle – Schweinfurt, Linder Mühle – Sulzfeld, Carl Mühle – Untersiemau bei Coburg, Eichersmühle – Mellrichstadt); Frischmilch verwenden wir noch direkt vom Bauern (Bauer Johannes – Bad Neustädter Bauern/Brendlorenzen), Eier von Then’s Eierhof – Reyersbach. Ein Großteil der frischen Früchte stammt von heimischen Bäumen und Feldern, wie z.B. Zwetschgen aus Lindach, Heidelbeeren aus heimischen Wäldern (je nach Saison) und den Rhabarber beziehen wir in Bio-Qualität aus Großenbrach bei Bad Kissingen. Daraus können einfach nur die leckersten Teilchen und Kuchen entstehen.
Das gemeinschaftliche Arbeiten mit der Rhön und für die Rhöner ist ein Geben und Nehmen. Und es sorgt für kurze Wege zwischen Feld, Mühle und Backstube.

Schriftzug Mhhhh…!
Schritzug Natürlich aus der Rhön

2. Rhönheitsgebot

Natürlichkeit

Du sollst mit und nicht gegen die Natur backen.

Die Natur in ihrer reinen Form schmeckt am besten. Wer mit den Rohstoffen der Natur umzugehen weiß, benötigt nur wenige Zutaten. Unsere Teige kommen deshalb mit dem aus, was hineingehört und kein bisschen mehr: Mehl, Wasser, Salz und unser hauseigener Sauerteig. Wir behandeln Teig als das, was er ist – ein reines Naturprodukt. Bei uns backt die Natur immer mit und macht aus unseren Backwaren frische und leckere Produkte.
Eines der Geheimnisse unserer ausgezeichneten Brotqualität ist z.B. unser hauseigener Dreistufen-Sauerteig, der über 20 Stunden heranreift und die Grundlage vieler unserer Brotspezialitäten bildet. Mit Begeisterung entwickeln wir dieses Handwerk stets weiter und verfeinern die Rezepturen wie auch bei unserem Holzsauerteig, der für einen besonders aromatischen Geschmack im traditionellen Holzfass reift.

3. Rhönheitsgebot

Qualität

Wenn du etwas machst, mach es richtig.

Du kennst das, wenn etwas richtig gut werden soll, braucht es einfach immer seine Zeit. Da die Produktqualität unsere oberste Maxime ist, halten wir uns an das 3. Gebot – von der Dauer der Teigruhe bis zur Auswahl der Zutaten, auch wenn es nicht immer der einfachste und günstigste Weg ist, der zum besten Ergebnis führt. Das Produkt ist alles, was für uns zählt, damit du Freude daran hast. Das Ergebnis dieser Einstellung macht unsere Backwaren haltbarer und besonders lecker.

4. Rhönheitsgebot

Handwerk

Erhalte dein Handwerk und mach ihm alle Ehre.

Ein weiterer Schlüssel zu unserer Qualität ist die traditionelle Handarbeit, denn Erfahrung und Wissen backen das beste Brot. Das Wissen vieler Generationen über den Umgang mit natürlichen Rohstoffen und über die Feinheiten der Verarbeitung von Teig steckt in den Köpfen unseres Teams und lässt die Arbeit gelingen. Sicher können wir uns dem Einsatz von Maschinen nicht ganz entziehen, nicht zuletzt, um für dich am Markt preislich konkurrenzfähig zu bleiben. Doch dabei ist uns eines enorm wichtig: Maschinen setzen wir nur dort ein, wo diese ihre Arbeit mindestens genau so gut verrichten können, wie die Hand eines gelernten Bäckers. Und so ist unsere Arbeit auch heute noch zum überwiegenden Teil echte Handarbeit. Backen ist eben mehr, als bloß Teig zu kneten. Daher ist es uns wichtig, diese Fertigkeiten zu erhalten, das Handwerk zu fördern und das Wissen den Bäckern von morgen mit an die Hand zu geben.
Unsere aktuellen Ausbildungsangebote findest du hier.

5. Rhönheitsgebot

Nachhaltigkeit

Du sollst deine Mutter-Natur achten und ehren.

Unsere Arbeit ist untrennbar mit der Natur verbunden. Sie liefert uns alles, was wir verbacken, deshalb schauen wir genau hin, wo wir Energie und Material sparen können. Unsere Backöfen tauschen wir nach und nach gegen eine neue Generation aus. Auf dem Dach in Bad Neustadt läuft eine Photovoltaikanlage, und unser Brauchwasser erwärmen wir mit der Abwärme der Backöfen. Unser Mehl kommt lose ins eigene Silo statt in Papiertüten. Das spart rund 70.000 Tüten à 1 Kilo im Jahr. Wer jeden Tag mit Mehl, Wasser und Zeit arbeitet, weiß, was in einem Brot steckt. Deshalb planen wir so knapp, wie es geht, ohne dass am Nachmittag die Auslage leer ist. Denn die Natur ist unser Lebensraum und somit das Wichtigste, das wir haben.